Peter Fischer

Zweitastengesellschaft

Schwarz sehen? Weiß nicht.

In einer Zeit, in der das Kabarett längst keine Lösungen mehr bietet, in der falsch richtig und

richtig egal ist, in der wir die Nächstenliebe verzweifelt in Kreuzform an die Wand nageln, in der die Gutmenschen die Bösen und die Wutmenschen die Lautesten sind – in dieser Zeit ist Peter Fischers Zweitastengesellschaft vor allem eines: ein Plädoyer für den Mittelweg. Für Sanftmut.

Für Kompromisse. Nur bitte, verdammt noch mal, nicht die falschen. Ihr Deppen.

Furchtlos stellt sich Peter Fischer den brennenden Fragen unserer Zeit (sind digitale Gehirne

besser als keine? Schmeckt Ironie am besten pur? Und was haben Annegret, Jesus und

E-Autos mit Jazz zu tun?), hemmungslos berichtet er vom Auf und Ab der eigenen

(Fehl-)Entwicklung und schonungslos benennt er die Wurzel allen Übels: den Klavierunterricht.

Der prämierte Münchner Musikkabarettist (Deutscher Song Contest Troubadour, Kabarettpreis Rostocker Koggenzieher u.a.) verbindet „Klavier-Melodien mit komödiantisch-sarkastischen und gesellschaftskritischen Texten (…) und bekommt dafür tosenden Applaus“ (Süddeutsche Zeitung).

Er wird dabei „zum Geschichtenerzähler, legt kleine Fallstricke aus oder versteckt

Doppeldeutigkeiten“ (Ostsee-Zeitung). Manchmal nachdenklich, manchmal „völlig abgefahrenund respektlos – aber wirklich witzig“ (Süddeutsche Zeitung).

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© Michèle Connah